LGeocachen

Insgesamt zwölf Schülerinnen und Schüler hatten in den Herbstferien die Möglichkeit die Wälder um Lübeck während der goldenen Jahreszeit zu erkunden. Das Ferienangebot „Waldabenteuer“, welches von der Schulsozialarbeit angeboten und begleitet wurde, führte an zwei Tagen zunächst in den Wesloer Forst zum Geocachen und abschließend in den Hochseilgarten im Kammerwald bei Scharbeutz.

Am ersten Tag ging es mit dem Bus in den Wesloer Forst. Dort erhielten die Teilnehmer eine Einführung in den Umgang mit GPS-Geräten und lernten, dass ein Geocache ein versteckter und meistens gut getarnter Behälter ist, der in jedem Fall ein Logbuch enthält. Ziel war es für die Teilnehmer sich in die jeweiligen Logbücher mit Namen und Datum einzutragen. Die GPS-Geräte wurden mit Koordinaten aus dem Internet gefüttert und so suchten die gebildeten Kleingruppen die Geocaches.
Bei viel Sonnenschein konnten unterschiedlichste und zum Teil sehr kreative Geocaches gefunden werden. U.a. besuchte die Gruppe die gut versteckte „Waldbücherei“, welche die Möglichkeit bietet Bücher zu tauschen, anschließend wurden die „Roten Zora“ und „ Der geheime Niederländer“ aufgespürt. Zum großen Finale hieß es dann allen Mut zusammen zu nehmen und die Hosen über die Knie hoch zu krempeln, denn der letzte Geocache erforderte ein Fußbad in einem kleinen Bach.
Da die Gruppe bei der langen Wanderung durch den Wesloer Forst sogar eine Gruppe Wildschweine in freier Wildbahn sehen konnte, war der erste Tag im Wald ein echtes Abenteuer.
Alle Teilnehmer kehrten somit erschöpft, aber zufrieden den Heimweg an.

 

Am zweiten Tag sollte sich das Abenteuer jedoch fortsetzen.
Daher traf die Gruppe sich am Hauptbahnhof, um dort den Zug nach Scharbeutz zu besteigen. Das Ziel war der Hochseilgarten im Kammerwald. Auf verschiedenen Kletterparcours konnten die Teilnehmer den herbstlichen Wald aus eher ungewöhnlichen Perspektiven und einer Höhe von bis zu fünfzehn Metern erleben. Wer wollte, konnte seine Geschicklichkeit und seinen Mut an den Kletterwänden, Seilbahnen, Netzen und vielen anderen Kletterstationen drei Stunden lang austesten.
Da auch am zweiten Tag viel Sonnenschein nicht nur für ein optimales Kletterwetter sorgte, sondern den Wald auch in den schönsten Herbstfarben erstrahlen ließ, verging die Zeit für alle Teilnehmer wie im Flug.
Bei einer kurzen Nachbesprechung auf dem Rückweg signalisierten alle Teilnehmer, dass sie auf eine Fortsetzung der Ferienaktion „Waldabenteuer“ hoffen.

Kletterwand1

Kletterwand2