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Spielgerat 

Possehl-Stiftung sponsert Klettergerät an der Schule Tremser Teich — Kinder sind während der Pausen stets in Bewegung.
(Artikel aus den Lübecker Nachrichten von sr)

St. Lorenz Nord. „Hangeln“, sagt Maggie (9), und auch Lucy (9) findet genau das am besten an dem neuen, tollen Klettergerüst, das seit Schuljahresbeginn der absolute Renner auf dem Schulhof der Schule Tremser Teich ist. Alara und Tuana (beide 9) hingegen mögen noch lieber rutschen. Besonders gern zu zweit, denn eine der zwei Rutschen hat die doppelte Breite.


Aber nicht nur die Kinder aus der 4b von Steffen Bünning nutzen mit Leidenschaft das riesige Gerät, das zu 100 Prozent aus unzerstörbarem Material, nämlich aus recycelten gelben Säcken, gefertigt ist. Die ganze Schule liebt es, zuerst hätten sich sogar die Zehntklässler oben auf den Turm gestellt und den Überblick genossen, erzählt Schulleiter Jörg Haltermann. Jetzt ist das Spielen und Toben auf dem vielfältigen Gerät nur bis zur sechsten Klasse erlaubt. Dennoch sind in den Pausen meist um die 200 Kinder auf dem Gerät anzutreffen. Darunter auch die Schulminis — Jungen und Mädchen aus dem letzten Kindergartenjahr, die einmal pro Woche für zwei Stunden Schulluft schnuppern. Ein Projekt, gefördert von der Possehl-Stiftung.
Auch Hausmeister Jürgen Speth ist beeindruckt von der Neuanschaffung: „Das Gerät ruht auf 70 Beton-Fundamenten, fünf Mann haben drei Tage lang am Aufbau gearbeitet.“ Kaputt machen könne man am eigentlichen Gerüst nichts. Wenn einmal ein einzelnes Seil vom Kletternetz defekt sei, könne man es problemlos austauschen. Alles hat problemlos geklappt, und Schulleiter Haltermanns Wunsch, „dass es bis zur Ankunft der neuen Erstklässler fertig ist“, ging in Erfüllung.
Gekostet hat die neue Spiel- und Sportlandschaft insgesamt 73000 Euro inklusive der entsprechenden Gründung. Die sorgt dafür, dass selbst bei kleineren Abstürzen vom Gerüst nicht viel passiert, weil der gesamte Bereich mit sogenanntem Fallsand unterlegt ist. 50000 Euro sponserte die Possehl-Stiftung, den Rest brachten Schulverein und Schule auf, zum Teil auch aus der Ganztagsbetreuung. Possehl-Stiftungsvorsitzende Renate Menken schaute sich gestern die neue Attraktion auf dem Schulhof an und hatte sichtlich Freude am Spiel der Kinder.
Dort, wo sich jetzt die neue Spiellandschaft befindet, war zuvor eine mehr oder weniger öde Fläche — und einst gab es hier ein Klettergerüst aus Holz, das nach und nach verrottete. Das kann mit dem neuen Gerät nicht passieren.

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