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(Artikel vom MBW veröffentlich auf www.hl-live.de)

Erstmals konnten sich Schleswig-Holsteins Schulen in diesem Jahr um den Titel ‚Schule des Jahres Schleswig-Holstein' bewerben. Unter dem Motto ‚Schule der Vielfalt' geht es um die besten Konzepte für den Umgang mit einer heterogenen Schülerschaft.

"Die Schulen in Schleswig-Holstein zeigen Tag für Tag in ihrer Arbeit viele gute Beispiele dafür, wie es gelingen kann, die einzelne Schülerin und den einzelnen Schüler bestmöglich zu fördern", betonte Bildungsministerin Prof. Dr. Waltraud ‚Wara' Wende. Mit dem Preis sollten diese Leistungen gewürdigt und einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht werden. "Die Auszeichnung soll ein Ansporn sein, sowohl für die, die sich schon auf den Weg gemacht haben als auch für die, die noch am Anfang stehen", sagte Ministerin Wende.

Insgesamt 27 Schulen - elf Grundschulen, neun Gemeinschaftsschulen, vier Gymnasien, zwei Förderzentren und ein Berufsbildungszentrum - hatten sich schriftlich um die Auszeichnung beworben. Zehn Schulen stehen nun in der engeren Wahl:

 

1. Berufsbildungszentrum Schleswig;

2. Elsa-Brändström-Schule Elmshorn (Gymnasium),

3. Förderzentrum Schleswig-Kropp,

4. Geschwister-Prenski-Schule, Lübeck (Gemeinschaftsschule mit gymnasialer Oberstufe),

5. Grund- und Gemeinschaftsschule Barmstedt,

6. Ida-Ehre-Schule, Bad Oldesloe (Gemeinschaftsschule mit gymnasialer Oberstufe),

7. Schule am Thorsberger Moor Süderbrarup (Gemeinschaftsschule mit Förderzentrumsteil),

8. Schule Mastbrook, Rendsburg (Grundschule),

9. Schule Tremser Teich, Lübeck (Grund- und Gemeinschaftsschule),

10. Stadtschule Bad Oldesloe (Grundschule).

 

"Die Jurymitglieder waren beeindruckt vom großen Interesse an diesem Preis und von der hohen Qualität der eingereichten Bewerbungsunterlagen", sagte Dr. Thomas Riecke-Baulecke, Direktor des Instituts für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH). Sie zeugten von einem großen Engagement der Schulen, sich mit dem Thema "Vielfalt" auf unterschiedlichste Weise auseinanderzusetzen. Die Auswahl der zehn Schulen sei daher nicht leicht gefallen. "Jetzt freuen wir uns auf die Schulbesuche und die Begegnungen mit Schulleitungen, Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern sowie Eltern", sagte Riecke-Baulecke.

Zurzeit bereist ein Team aus Jurymitgliedern die nominierten zehn Schulen und begutachtet jeweils einen Tag lang die Arbeit einer Schule. Vier Preise sind zu vergeben: der erste Preis ist mit 10.000 Euro, der zweite, dritte und vierte Preis mit jeweils 2.000 Euro dotiert. Die Gewinner werden am 16. Juni bei einer feierlichen Preisverleihung im Landeshaus bekannt gegeben.

Den Schulpreis hat die Ministerin hat den Preis gemeinsam mit dem Bildungs- und Tagungszentrum Tannenfelde, der CAU, der Handwerkskammer Schleswig-Holstein, der IHK Schleswig-Holstein, dem Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein, der Landesarbeitsgemeinschaft SchuleWirtschaft, dem Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik, der Musikhochschule Lübeck, der Muthesius Kunsthochschule Kiel, der Universität Flensburg und UV Nord ins Leben gerufen, um diese Leistungen zu würdigen und bekannt zu machen.

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